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Andy Warhol (1927 – 1987),
mit dem Zeichenprogramm
von Word
erstellte Schülerarbeit
aus dem 10. Schuljahr
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Andy Warhol
wurde als Andrej Warhola am 8.6.1927 in Pittsburgh/USA geboren. Er war
der Sohn tschechischer Einwanderer, die in ärmlichen Verhältnissen
lebten. Schon als Kind sammelte er Autogrammkarten von Filmstars und las
mit Begeisterung Comic Strips. Nach dem Besuch einer High School begann
er ab 1945 am Institute of Technology in Pittsburgh ein Studium als Grafik-Designer,
das er 1949 erfolgreich abschloss. Er änderte seinen tschechischen
Namen und ging nach New York, wo er – mehr oder weniger erfolgreich – als
Werbegrafiker, Illustrator und Schaufenstergestalter arbeitete.
Schon mit seinen
ersten Bildern von 1960, die er noch in herkömmlicher Art mit Pinsel
und Ölfarbe auf Leinwände malte, schockte er die New Yorker Kunstszene.
Der Grund: Er malte auf große Leinwände Bilder aus Comic Strips
einfach ab! Oder er malte auf eine riesige Leinwand eine "Campbell*s Suppendose"
oder eine einzelne Cola Flasche. Das sollte Kunst sein! Für viele
Menschen war das eine echte Provokation. Und genau das wollten Warhol und
seine Mitstreiter, die man Pop-Künstler oder Pop-Artisten nennt, in
der damaligen Zeit erreichen.
Um möglichst vielen Leuten den damals noch preiswerten Kauf seiner
Kunstwerke zu ermöglichen, verwendete er mehr und mehr den Siebdruck.
Für Andy Warhol war das die Möglichkeit, Fotos von berühmten
Filmstars wie Marilyn Monroe oder Liz Taylor oder dem Sänger Elvis
Presley direkt auf große Leinwände oder Papiere zu drucken.
Er belichtete mit den Fotos die Textilgewebe und veränderte beim Drucken
nur die Farben, die dann so richtig schön poppig waren. Von einem
Motiv druckte er dann ganze Serien in unterschiedlichen Farbvariationen.
Später machte er das alles gar nicht mehr selbst. In seinem großen
New Yorker Atelier, das er „Factory“ nannte (das heißt „Fabrik“)
hatte er beim Drucken viele Helfer. Er lieferte meist nur noch die künstlerischen
Ideen und bestimmte die Farben. |