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| Paul Klee (1879 – 1940)
in seinem Atelier in Weimar, aufgenommen von seinem Sohn Felix ca. 1922 |
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Paul Klee wurde
am 18. 12. 1879 in Münchenbuchsee bei Bern in der Schweiz geboren.
Sein deutscher Vater, Hans Klee, war Musiklehrer an einem Lehrerseminar
und seine Mutter Ida Marie war Sängerin. Paul Klee und seine Schwester
Mathilde wurden in ihrem Elternhaus schon früh von der Musik geprägt
und so spielte Paul schon in seiner Schulzeit als Violinist im Berner Stadtorchester.
Trotz seines großen Talents als Musiker entschied er sich nach bestandenem
Abitur, in München Malerei zu studieren. Die Musik spielte aber auch
weiterhin in seinem Leben eine große Rolle, als er 1906 die Pianistin
Lily Stumpf heiratete, mit der er seit 1900 verlobt war. Immer wieder tauchen
Themen aus der Musik in seinen Gemälden und Zeichnungen auf. Klee
Malerei wurde von seinen Malerfreunden Wassily Kandinsky, Franz Marc und
Alexej von Jawlensky beeinflusst, die zu dem Münchner Künstlerkreis
„Der Blaue Reiter“ gehörten. In Frankreich lernte er auch die damals
noch revolutionären Bilder von Paul Cézanne, Henri Matisse,
Pablo Picasso und George Braque kennen, die ihn begeisterten. Einen starken
Eindruck und Spuren in seiner Malerei hinterließ eine Reise nach
Tunesien, die er 1914 mit dem Maler August Macke unternahm. 1920 wurde
Paul Klee Lehrer am "Bauhaus", einer berühmten Kunst- und Architekturhochschule
in Weimar, wo er eine Malklasse übernahm. 1931 erhielt er eine Professur
an der Kunstakademie in Düsseldorf, die er aber unter dem Druck der
Nazis „als entarteter Künstler“ 1933 wieder aufgeben musste. Er kehrte
nach Bern zurück. 1937 wurden 17 Kunstwerke von Paul Klee in der von
den Nazis inszenierten Ausstellung „Entartete Kunst“ in München gezeigt.
Die meisten der dort verspotteten und verhöhnten Künstler werden
heute – wie Paul Klee – zu den größten Künstlern des vergangenen
Jahrhunderts gezählt. Paul Klee starb am 29. Juni 1940 in Muralto
im Tessin.
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