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Giuseppe Arcimboldo
wurde um 1527 in Mailand geboren. Nachdem er einige Jahre bei seinem Vater,
der Maler im Mailänder Dom war, in die Lehre gegangen war und danach
an der Mailänder Dombauhütte gearbeitet hatte, holte ihn 1562
der Habsburger Kaiser Ferdinand I. an seinen Hof in Prag. Dort war er als
Maler und Kopist tätig und durfte sich von nun an „Kaiserlicher Hofmaler“
nennen. Der vielseitig talentierte Italiener war in den 25 Jahren seiner
Tätigkeit am Prager Hof auch als Bühnenbildner, Organisator von
Festen, Architekt und Ingenieur tätig. 1587 kehrte er hochgeehrt und
geadelt nach Italien zurück. Fünf Jahre später wurde er
vom Kaiser mit dem Titel „Conte Palatino“ zum Pfalzgrafen ernannt.
Giuseppe Arcimboldo starb mit 66 Jahren am 11. Juli 1593 in seiner Heimatstadt
Mailand.
Arcimboldo ist vor allem durch seine
ungewöhnlichen Porträts (z. B. Allegorien zum Frühling,
Sommer, Herbst oder Winter) bekannt und berühmt geworden, die er aus
verschiedenen Gegenständen zusammensetzte. |
Giuseppe Arcimboldo
(1527 - 1593)
Selbstbildnis, um 1575,
blau-lavierte Federzeichnung,
23 cm x 15,7 cm,
Národní Galerie,
Prag
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